Datenerhebung und Ermittlung regionaler Potenziale


 

 1. Schritt: Ermittlung Gesamtpotenzial des Untersuchungslandes   Basis der Regionaldaten ist eine detaillierte Untersuchung der jeweiligen Gesamtausgaben in den Teilmärkten (z.B. Parkett, Türen, MDF, OSB etc.). Diese basiert auf einer genauen Einzelanalyse der 20 bis 50 wichtigsten Anbieter in den jeweiligen Märkten. Diese bilden die Basis für die Errechnung der Pro-Kopf-Ausgaben pro Warengruppe.
 2. Schritt: Distributionskanäle   Im zweiten Schritt wird die nationale Distribution der Warengruppen untersucht. Dabei werden die Potenziale für die Kanäle Großhandel, Einzelhandel und Direktvertrieb durch Erhebungen und Handelsbefragungen detailliert berechnet und abgegrenzt.

 

 

   

 

Distributionsanalysen liegen für alle Warengruppen des Holz- und Baustoffhandels vor. Auf Basis dieser Daten können Großhandels- und Einzelhandelspotenziale getrennt berechnet werden. Zusätzlich werden Absatzdaten auf Hersteller-Absatzebene angeboten. Diese bilden die Basis für die Bewertung der AD-Gebiete. Diese Daten werden für alle europäischen Länder angeboten.  

 

 

  • Herstellerabgabe-Ebene (HAP)
 

Auf HAP-Ebene sind alle Potenziale unabhängig vom Distributionskanal zu Herstellerabgabepreisen angegeben.

 

  • Großhandels-Ebene (GH)
 

Auf GH-Eben sind nur die Potenziale dargestellt, die regional über den Großhandel vertrieben werden. Die Potenzialdaten enthalten die Handelsspanne und bilden somit die Absatzchancen des Großhandels ab.

 

  • Einzelhandels-Ebene (EH)
 

Auf EH-Ebene sind nur die Potenziale dargestellt, die regional über den Einzelhandel vertrieben werden. Dabei sind Fachhandel und Baumärkte gleichermaßen enthalten. Die Potenzialdaten enthalten die Handelsspanne und bilden somit die Absatzchancen des Einzelhandels ab.

Wenn die B+L-Marktpotenzialdaten in erster Linie zur Berechnung von Marktchancen in AD-Gebieten genutzt werden sollen, ist die HAP-Eben sinnvoll. Wenn die Daten zusätzlich als Basis für Gebietsgespräche und Umsatzvereinbarungen mit dem Handel genutzt werden sollen, sind alle drei Ebenen sinnvoll.

 

  3. Schritt: Regionale Verteilung der Potenziale

 

Im dritten Schritt erfolgt die Regionalisierung der Daten auf 5-stelliger PLZ-Ebene. Basis hierfür ist der von B+L vor 15 Jahren erstmals berechnete Wohn-Bau-Renovier-Index (WBR).

 

Marcel Dresse
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